Nachdem wir unsere timjudi-Studio-Einweihung mit einem Wohnzimmerkonzert mit Sally gefeiert haben, ergab sich die Gelegenheit, mit ihr am nächsten Tag eine Strecke zu fotografieren, natürlich in der Dresdner Neustadt. Wer Sally bzw. Black Swift noch nicht kennt:

Sally Grayson hat schon viel gesehen und erlebt. Geboren und aufgewachsen auf einem kleinen Bauernhof am Ufer des Lake Michigan, konnte sie die schwache Umrisse von Chicago in der Ferne sehen – schon damals begann die Sehnsucht nach der Ferne. Country-Americana wehte aus der Garagenradio der Familie, und eine Art spirituelle Musik, die schließlich in Rock-N’Roll und-Punk für Sally überging. Grayson interessierte sich schon im jungen Alter für Musik und Kunst, hatte aber auch eine starke Leidenschaft für die Bedürftigen und wollte für die soziale Gerechtigkeit kmpfen. So reiste sie schließlich nach Delhi, Indien, um sich um die Ärmsten der Armen zu kümmern. Musik und Kunst half ihr oft das Erlebte zu verarbeiten und dokumentierte so nebenbei ihre gesamte Reise in Bild, Kunst und Musik. Nach dem Umzug nach Deutschland, gründete Sally Grayson ihre eigene Band „Black Swift“, benannt nach einem Vogel, der auf hohen, steilen Klippen sein Nest baut. Die Kritiker feierten das Debüt “The World Howls”, welches im Jahr 2014 veröffentlicht wurde.  Im Jahr 2016 dann hatte sie diverse Auftritte und Shows wie zum Beispiel auf Balcony TV, ihr viel beachteter TED x Talk “Die Bedeutung der Katharsis “.  Einem breiterem Publikum wurde sie „THE VOICE of Germany” 2016 vorgestellt, wo sie im Team Fanta bis zu den Live Shows dabei war. Als Michi und Smudo von den Fantastischen Vier, Sally fragten, was ihr persönliches Ziel sei, meinte sie: “Ich will mit Musik die Welt verändern.” Und das nimmt man ihr mit jedem Wort ab.

Für das aktuelle GO-Magazin, einem Lifestyle-Magazin im Reader´s Digest-Format, konnte ich eine Strecke von einem der international führenden Geigenbauer machen. Martin Schleske hat sein Atelier auf vier Stockwerken in einem alten Haus in der Altstadt von Landsberg am Lech. Zudem ist er Schriftsteller: Für sein erstes Buch “Der Klang. Vom unerhörten Sinn des Lebens”  lieferte Donata Wenders (Sie und ihr Mann Wim sind Freunde von Schleske) die Fotos. Meine innere “Messlatte” lag also recht hoch!  In der WELT erschien ein lesenswerter Artikel über ihn. Exzellenz ist ein wichtiges Wort im Hause Schleske und er treibt sein Handwerk zur Perfektion. Soviel ist jedem klar, der sich in diesem Atelier umschauen darf.